Systemische Beratung, Therapie und Supervision
im Bereich der Erziehungshilfen.

Wir helfen Familien in Krisen.
Gemeinsam finden wir Wege, auf denen neuer Zusammenhalt wächst.

Empfohlene Einrichtung der DGSF

Wie wir arbeiten

Systemische Sichtweise - systemische Arbeitsweise
Seit der Gündung von LOGO 1997 praktizieren wir die systemische
Sicht- und Arbeitsweise aus Überzeugung und mit unserer gesamten Organisation.

Ziele
Das Wohl des Kindes klar im Blick, respektieren die Berater und Familientherapeuten die Klienten als Experten für ihre Angelegenheiten und regen Eigeninitiative und Selbstverantwortung bei der Entwicklung von Lösungen an.

Die Ziele dabei sind, Erziehungskompetenzen zu fördern, Selbstwertgefühl und Elternverantwortung zu stärken, Rollen, Hierarchien, Grenzen und Regeln in der Familie zu klären sowie Wachstum und Entwicklung aller Familienmitglieder - besonders im Hinblick auf die Kinder und Jugendlichen - zu fördern.

Auftragsklärung, Transparenz und Vertrauensschutz
Je klarer Auftrag, Ziele, Rollen und Aufgaben mit der Familie und im Helfernetz geklärt sind, desto größer sind die Chancen für eine gelingende Kooperation und für Veränderung. Wir verstehen uns von Anfang an als Teil dieses Prozesses.
Mit der Familie werden alle nötigen Schritte und ggf. die Weitergabe von Informationen vorher besprochen. Die Inhalte der familientherapeutischen Arbeit unterliegen der Schweigepflicht.

Flexibel, zeitlich begrenzt, zielorientiert
Je nach Verlauf kann die Hilfe zeitlich angepasst werden - "so wenig wie möglich, so viel wie nötig" - oder in eine andere Hilfeform wechseln. Richtungs- und Handlungsziele werden kontinuierlich überprüft und mit den Beteiligten abgestimmt.

Am Lebensort der Familie 
Hier findet die Beratung in der Regel statt. So wird Schwellenangst reduziert; Systemkontext und –dynamik sind besser zu erfassen. Sofern angezeigt, werden Einzel-, Eltern- und Familiengespräche in unseren Räumen geführt. 

Unterstützung in Krisen
Bei absehbaren Krisen und zur Vermeidung gefährlicher Situationen für Kinder und Eltern erstellen LOGO-Berater gemeinsam mit den Eltern  einen Notfallplan. Entsteht dennoch eine schwierige Situation, die außer Kontrolle geraten ist, sind LOGO-Berater auch außerhalb der üblichen Zeiten ansprechbar. Sie veranlassen die  passenden Schritte mit den Beteiligten, begleiten die Familie in der Krise und helfen dabei, die Situation zu entflechten, bzw. zu entspannen.

Kooperation
Diejenigen Personen, die am Problem beteiligt sind, werden bei der Suche nach Lösungen möglichst einbezogen. Je nach Aufgabenstellung wird mit dem erweiterten Bezugssystem gearbeitet, d.h. unter Einbeziehung beider Elternteile, ggf. Verwandten, Lehrern, Freunden, Peergruppe oder anderen Personen.

Beratung im Co-Team
Bei komplexen Systemen oder vielschichtigen Aufgaben ist die Beratung im Co-Team angezeigt. Sie erlaubt methodische Vielfalt, erweiterte Reflexions- und Interventionsmöglichkeiten, Wahrung der Allparteilichkeit und hilft, sowohl eine verbindliche, wie professionelle Haltung inmitten des Familiengeschehens einzunehmen. 

Methoden
Systemische Methoden, wie zirkuläres Fragen, Genogrammarbeit, Skulptur, Reflecting Team, Refraiming, Skalierungsfragen, paradoxe Intervention, Hausaufgaben, etc. (siehe auch Glossar) – Information, Psychoedukation – gruppenpädagogische Methoden – Videoanalyse – Methoden anderer Ansätze (Lerntheorie, Verhaltenstherapie, Motivationspsychologie, lösungsorientierte Kurzzeittherapie, Kontextanalysen von Störungsbildern usw.)

Unfreiwilligkeit/Zwangskontext
In Fällen, in denen Eltern einer Hilfe ambivalent gegenüberstehen, eine Hilfe zur Absicherung des Kindeswohls jedoch notwendig ist, wird die Beratung ggf. im Zwangskontext durchgeführt. Eine entsprechende Klarheit kann den Rahmen für neue Impulse, Veränderung und Entwicklung bilden. Sofern notwendig, werden Aufträge erteilt und Auflagen kontrolliert.  

Fremdunterbringung
Wenn in verfahrenen Konstellationen der Kontext von Kindern oder Jugendlichen verändert werden muss, damit wieder Raum für Entwicklung entsteht, wird dieser Schritt bestmöglich vorbereitet: der Erfolg von kurzfristiger oder andauernder Fremdunterbringung hängt eng mit der Unterstützung und Begleitung der Eltern zusammen. 

Evaluation
Wir evaluieren unsere Hilfen mittels Auswertungsgesprächen mit den Familien, den Auftraggebern und anhand standardisierter Auswertungsbögen. Um die Nachhaltigkeit zu überprüfen, führen wir mit den Klienten nach ca. 6 Monaten ein telefonisches oder persönliches Gespräch.